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Das Ensemble Roggenstein

Seit der Renaissance sind Kompositionen für Mandoline und Gitarre bzw. deren Vorläufer überliefert. Im Laufe der Jahrhunderte hat sich ein enormes Spektrum an Klangkulturen und Harmonien entwickelt. Das Potenzial der Zupfinstrumente geht jedoch weit über ihre Originalliteratur hinaus. Auch Werke von Bach, Beethoven oder Bartók bekommen durch den Klang des Mandolinen- und Gitarrenensembles eine besondere Nuance. Daneben vermag die zeitgenössische Musik den Instrumenten die ganze Bandbreite ihrer klanglichen Möglichkeiten zu entlocken.

Das Ensemble Roggenstein wurde im Herbst 1979 von Inge Kälberer als »Zupforchester der Kreismusikschule Fürstenfeldbruck« gegründet und besteht derzeit aus zwölf Spielern. Seit 1984 wird es von dem Komponisten und Gitarristen Oliver Kälberer geleitet, der das Zupforchester-Repertoire durch Bearbeitungen von Werken bekannter Meister und eigene Kompositionen erweitert und dem Ensemble damit ein unverwechselbares Profil gibt.

Der Name »Ensemble Roggenstein« – inspiriert durch die kleine mittelalterliche Kapelle St. Georg in Roggenstein, Eichenau – wurde bundesweit zum Inbegriff hoher musikalischer Qualität. Acht Mal in Folge wurde das Ensemble Preisträger des Deutschen Orchesterwettbewerbs (zuletzt 2021). 2010 wurde es mit dem Kulturförderpreis des Kulturvereins Fürstenfeld ausgezeichnet.

2019 erschien die dritte CD ZONG mit einer Auswahl der besten Aufnahmen der Jahre 2008 bis 2018.